Was Joseph zu berichten hatte

Was Joseph zu berichten hatteElvira Hörömpöli, Was Joseph zu berichten hatte

KaMeRu Verlag, in Vorbereitung
ISBN 978-3-906739-68-7

Aus dem Tschechischen von Katarina Madovčik

Der Roman „Was Joseph zu berichten hatte“ der tschechischen Autorin Elvira Hörömpöli beschreibt das Schicksal von Joseph, einem fünfzigjährigen Mann, der nach Jahren erfolgreicher privater und beruflicher Existenz den Halt verliert und als Obdachloser am Rande der Gesellschaft endet. In dieser Situation begegnet er einer Frau. Ihre alltäglichen, anfangs zaghaften Unterhaltungen führen zu immer intensiveren Gesprächen; aus ihnen erwächst eine aussergewöhnliche Freundschaft und Vertrautheit, die Joseph dazu bewegt, der Unbekannten seine ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Er berichtet nicht nur über seinen gesellschaftlichen Aufstieg, sondern auch über seine Ehe, seine obsessiven Liebschaften und auch über seinen unerwarteten sozialen Fall, den er selbst nicht begreift. Vor der Kulisse einer winterlichen Grossstadt zeichnet Hörömpöli gekonnt und in einer gepflegten Sprache das Bildnis zweier Menschen, deren innere Welten sich, trotz ihrer entgegengesetzten gesellschaftlichen Stellung, ungewöhnlich ähneln. Josephs Geschichte ist keine plakative Rekonstruktion eines unglücklichen Schicksals, sondern viel mehr ein tief gehender Subtext über das menschliche Dasein mit all seinen Verwirrungen und über die Verkrustungen der modernen Gesellschaft. Hörömpölis Roman basiert auf einer wahren Begebenheit und endet mit zwei verschiedenen Schlusskapiteln: einem imaginären, so wie die Autorin es selbst gerne erlebt hätte und einem realen, so wie es sich tatsächlich zugetragen hatte.

Es war einmal… / Bolo raz…

Es war einmal / Bolo razKatarina Madovčik, Es war einmal… / Bolo raz…
Märchen

KaMeRu Verlag, 2001
Edition Dasweg
ISBN 3-906739-01-5
149 Seiten, kartoniert, broschiert
Deutsch/Slowakisch, mit s/w-Abbildungen

VERGRIFFEN

Unter dem Titel „Es war einmal …“ präsentiert der KaMeRu Verlag eine zweisprachige Auswahl aus slowakischen Volksmärchen. Es handelt sich dabei um eine sorgfältige literarische Übersetzung der slowakischen Märchen mit einem umfangreichen Quellennachweis.

Die Märchen aus den bekannten Sammlungen von Pavol Dobsinsky, Samo Czambel und Bozena Nemcova wurden neu übersetzt und nacherzählt von Katarina Madovčik. Das Buch enthält zum Teil auch Märchen, die in der neuesten Diederichs-Ausgabe nicht enthalten sind. Das Vorwort verfassten die Schweizer Märchenexpertin und Märchenerzählerin Ursina Lüthi und Autor Ruben M. Mullis.