Ich, zwischen Leben und Tod

Ich, zwischen Leben und TodLudmilla Kulikova, Ich, zwischen Leben und Tod
Kurzgeschichten

KaMeRu Verlag, in Vorbereitung
ISBN 978-3-906739-60-1

Aus dem Russischen von Katarina Madovčik

Die Heldinnen und Helden der Geschichten von Ludmilla Kulikova repräsentieren verschiedene Gesellschaftsschichten und sind gerade deswegen besonders berührend. Ihre kleineren und grösseren Kämpfe, ihre Irrungen, ihre Verzweiflung, aber auch ihre Freude und ihr Glück zeichnet die Autorin nicht nur liebevoll, sondern auch scharf analysierend, mit einem stark symbolischen Subtext und trotzdem respektvoll, und mit einem Schuss einnehmender Ironie. In einer sanften, von der russischen Tradition geprägten Sprache beschreibt Ludmilla Kulikova das Leben und Überleben ihrer Figuren in der modernen Welt und schlägt somit den Leser in ihren Bann. Man kann die Autorin mit vollem Recht eine Meisterin der psychologischen Episode nennen.

Was Joseph zu berichten hatte

Was Joseph zu berichten hatteElvira Hörömpöli, Was Joseph zu berichten hatte

KaMeRu Verlag, in Vorbereitung
ISBN 978-3-906739-68-7

Aus dem Tschechischen von Katarina Madovčik

Der Roman „Was Joseph zu berichten hatte“ der tschechischen Autorin Elvira Hörömpöli beschreibt das Schicksal von Joseph, einem fünfzigjährigen Mann, der nach Jahren erfolgreicher privater und beruflicher Existenz den Halt verliert und als Obdachloser am Rande der Gesellschaft endet. In dieser Situation begegnet er einer Frau. Ihre alltäglichen, anfangs zaghaften Unterhaltungen führen zu immer intensiveren Gesprächen; aus ihnen erwächst eine aussergewöhnliche Freundschaft und Vertrautheit, die Joseph dazu bewegt, der Unbekannten seine ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Er berichtet nicht nur über seinen gesellschaftlichen Aufstieg, sondern auch über seine Ehe, seine obsessiven Liebschaften und auch über seinen unerwarteten sozialen Fall, den er selbst nicht begreift. Vor der Kulisse einer winterlichen Grossstadt zeichnet Hörömpöli gekonnt und in einer gepflegten Sprache das Bildnis zweier Menschen, deren innere Welten sich, trotz ihrer entgegengesetzten gesellschaftlichen Stellung, ungewöhnlich ähneln. Josephs Geschichte ist keine plakative Rekonstruktion eines unglücklichen Schicksals, sondern viel mehr ein tief gehender Subtext über das menschliche Dasein mit all seinen Verwirrungen und über die Verkrustungen der modernen Gesellschaft. Hörömpölis Roman basiert auf einer wahren Begebenheit und endet mit zwei verschiedenen Schlusskapiteln: einem imaginären, so wie die Autorin es selbst gerne erlebt hätte und einem realen, so wie es sich tatsächlich zugetragen hatte.

Sibirien

SibirienFritz Már Jörgensson, Sibirien
Kriminalroman

KaMeRu Verlag, August 2015
978-3-906082-21-9

Deutsch von Benedikt Grabinski

Da Tómas, der früher in Drogengeschäfte verwickelt war, seine Schulden bei den Drogenhändlern nicht begleichen kann, wird er gezwungen, als Bote für das Drogenkartell zu arbeiten. Er soll ein Paket an seinem neuen Arbeitsplatz – einer Grossbaustelle, die „Sibirien“ genannt wird –, abliefern. Nachdem seine Frau und seine kleine Tochter bedroht werden, erklärt sich Tómas bereit, mitzumachen. Doch in Wirklichkeit hat er gar nicht vor, das Paket, das wohl Drogen enthält, zu übergeben, sondern stattdessen das Kartell auszutricksen. Aber schon bald muss er feststellen, dass seine Gegner viel mächtiger sind, als er angenommen hatte.

Nachdem eine persönliche Tragödie der anderen folgt und auch an seinem Arbeitsplatz seltsamste Unfälle und Vorkommnisse sich häufen und gar einer seiner Arbeitskollegen zu Tode geprügelt wird, sieht Tómas nur noch eine Möglichkeit, sich an der Drogenmafia zu rächen…

Marias Rache

Marias RacheErik Eriksson, Marias Rache
Kriminalroman

KaMeRu Verlag, 2010
ISBN 978-3-906739-54-0

Ins Deutsche übersetzt von Else Ebel

Manchmal ist die Rache das einzige Mittel, um eine Erniedrigung zu vergessen… Maria Malm arbeitet, nach Jahren als Kinderprostituierte, im Archiv des Radiosenders Sverige Radio in Stockholm. Doch die Vergangenheit holt sie ein – die alltägliche Gewalt an Frauen erinnert sie immer wieder an ihre eigenen schrecklichen, erniedrigenden Erlebnisse. Mit der Hilfe ihres besten Freundes Lars G., eines ehemaligen Polizisten, geht sie auf ihre eigene Art gegen die Gewalt dieser Männer vor, getrieben vom Gedanken an Rache.

Marias Rache ist die beklemmende Fortsetzung von „Rattenwinter„. Erik Eriksson schildert Marias Kampf gegen das schmutzige Geschäft der Kinderprostitution, um die Stimme aus der Vergangenheit für immer zum Schweigen zu bringen. In Schweden wurden über 100’000 Exemplare der Originalausgabe verkauft und die Geschichte wurde als abendfüllender Film gezeigt.

Rattenwinter

RattenwinterErik Eriksson, Rattenwinter
Kriminalroman

KaMeRu Verlag, 2009
ISBN 978-3-906739-52-6
ca. 250 Seiten, broschiert

Ins Deutsche übersetzt von Else Ebel

Walter Olsson ist krank und hat nur noch eine kurze Zeit zu leben. Eines Tages trifft er Maria, ein junges Mädchen, das als Prostituierte arbeitet. Olsson ist von ihr fasziniert und versucht, ihr zu helfen. Als die junge Frau verschwindet, begibt er sich auf die Suche nach ihr und gelangt unerwartet in eine seltsame Welt unter den Straßen von Stockholm, welche von eigenen Gesetzen regiert und von Menschen bewohnt wird, die im Leben kaum noch Chancen haben. Die missliche Lage der „Unterirdischen“ wird von einigen skrupellosen Hintermännern ausgenutzt. Im Kampf gegen sie und aufgrund seines Bemühens, Maria zu retten, wird Walter Olsson selbst zum Opfer und vom Jäger zum Gejagten.

Fortsetzung: „Marias Rache

Es war einmal… / Bolo raz…

Es war einmal / Bolo razKatarina Madovčik, Es war einmal… / Bolo raz…
Märchen

KaMeRu Verlag, 2001
Edition Dasweg
ISBN 3-906739-01-5
149 Seiten, kartoniert, broschiert
Deutsch/Slowakisch, mit s/w-Abbildungen

VERGRIFFEN

Unter dem Titel „Es war einmal …“ präsentiert der KaMeRu Verlag eine zweisprachige Auswahl aus slowakischen Volksmärchen. Es handelt sich dabei um eine sorgfältige literarische Übersetzung der slowakischen Märchen mit einem umfangreichen Quellennachweis.

Die Märchen aus den bekannten Sammlungen von Pavol Dobsinsky, Samo Czambel und Bozena Nemcova wurden neu übersetzt und nacherzählt von Katarina Madovčik. Das Buch enthält zum Teil auch Märchen, die in der neuesten Diederichs-Ausgabe nicht enthalten sind. Das Vorwort verfassten die Schweizer Märchenexpertin und Märchenerzählerin Ursina Lüthi und Autor Ruben M. Mullis.