Die beste Art zu sterben

Casanova/Graf Mullis, Die beste Art zu sterbenChristina Casanova & Katarina Graf Mullis (Hrsg.), Die beste Art zu sterben
Interviews und Essays
Edition Scire

KaMeRu Verlag, Oktober 2015
ca. 200 Seiten, broschiert
14.50 x 23.00 cm
Preis: CHF 15.00 EUR 15.00
ISBN 978-3-906082-48-6

Dreißig Interviews zum Thema »Sterben« mit zusätzlichen Essays von Fabian Schaefer, Sabine Meisel, Rudolf Sägesser, Raffael Tondeur und Anja Niederhauser

Nicht nur mit dem Leben, sondern vor allem mit seinem Ende beschäftigt sich das Sachbuch Die beste Art zu sterben, das in unserer Edition scire erscheint. Die Herausgeberinnen Christina Casanova und Katarina Graf Mullis führten Interviews mit Personen verschiedenen Alters zum Thema und erhielten dabei nicht nur Einsicht in unterschiedliche Schicksale, sondern auch ehrliche Antworten auf die Frage: »Wie möchten Sie sterben?«.

Die ergänzenden Essays von Fabian Schaefer, Sabine Meisel, Rudolf Sägesser, Raffael Tondeur und Anja Niederhauser bieten zusätzlich eine philosophisch-psychologische und theologische Sicht auf das Tabuthema Tod und Sterben.

Die Wurzeln beginnen zu blühen

Gudrun Orlet, Die Wurzeln beginnen zu blühenGudrun Orlet, Die Wurzeln beginnen zu blühen – Zeitgemässe Gedanken zum Tod
Sachbuch
Edition Scire

KaMeRu Verlag, 2009
ISBN 978-3-906739-40-3

Der Tod ist gütig. Diese These stellt Gudrun Orlet in ihrem Buch „Die Wurzeln beginnen zu blühen“ auf. Dadurch verleiht sie mit ihrer „zeitgemässen Auseinandersetzung mit dem Tod“ diesem ein neues Gesicht, indem sie das Sterben als dynamisches Geschehen beschreiben, welches die Sterbenden und die Hinterbliebenen gleichermassen betrifft. Die Autorin orientiert sich bei ihren Ausführungen zum Tod und zum Sterben an praktischen Erfahrungen. Sie wagt es, dieses Thema ausführlich und offen zu behandeln und tut dies mit einem Höchstmass an Legitimation und Kompetenz.

Gudrun Orlet befasst sich nicht nur mit dem Tod als Lebenspartner, sie versucht nicht nur sein Wesen zu ergründen und dieses im gesellschaftlichen und kulturellen Kontext aufzuzeigen, sondern sie definiert die Zeit des Sterbens als eine eigenständige, besonders intensive Lebens- und vor allem auch Entwicklungszeit, die eigenen Gesetzen und Spielregeln folgt. Ausserdem widmet sie einen breiten Raum den Hinterbliebenen und den „Nachwehen“, welche diese nach dem Verlust eines nahestehenden, geliebten Menschen zu erleiden haben. Die Autorin versteht diese Zeit als eine Zeit der Entwicklungsaufgaben und der wahrhaften Biographiearbeit bis hin zum Wiedererlangen der eigenen Autonomie. Dabei bezieht sie sich mit schonungsloser Offenheit auch auf das Reale, das eigen Erlebte. Das ist, wie Dr. med. Volker zur Linden in seinem Vorwort zu „Die Wurzeln beginnen zu blühen“ treffend erwähnt, „bewundernswert und überzeugt durch seine Unmittelbarkeit.“